Heute sollte der Zaun gerichtet werden. der weiße Plastikzaun, der den Pferdelaufweg gewissermaßen einzäunt. Die waren alle krumm und schief, denn es ist ja ein Pferdelaufweg. Sprich, da ballert auch schon mal eins davor. Zeuge dieses einmaligen Schauspiels wurde ich, als ich nach dem Mittagessen rauskam und mehrere ca 1,60 m tiefe Löcher im Boden vorfand. Nach ein paar belustigenden Einwürfen von Johanna und Freyr, die sich auch schon fleißig mit Zaunrichten beschäftigten, un der Feststellung, dass ihr neuer Zaun leider auch nicht besonders gerade war, wurde ich von Geert abgestellt, die Bohrung der Löcher für den anderen Zaun zu koordinieren - er kletterte in sein Bobcat mit riesen Schraube dran (sone Brunnenbohrschraube... weiß nicht, wie ich das anders erklären soll, auf jeden Fall eindrucksvoll) und ließ mich mit der Anweisung, ihm in einer geraden Linie alle zwie Meter ein Bohrloch anzuzeigen, los. Er hatte ziemlich Spaß zu bohren, ich ziemlich Stress, wenn er bohrte; wessen Schuld wird es wohl sein, wenn der Zaun schief ist? Maßband, Lot, Schnur? Nö. Wir machen frei Schnauze. Hauptsache, die Schritte sind gleich groß.
Ich ging dann, als er das Gefährt wegfuhr, reiten, also schnell aus der Schusslinie, bevor er merken konnte, dass ich dummerweise neben dem Zaunpfosten, der den Zaun eingrenzen sollte, losgelaufen war und nicht davor. Die Löcher waren halbwegs gerade, nur schief. Wenn ihr wisst, was ich meine ;) Also gerade in sich, aber auf einer Linie schief zum Pfosten.
Ich bin dann tatsächlich noch zwei Pferde geritten, habe die trainiert, so gut, wie ich bin ;) Oder es zumindest versucht. Wir kriegen ab Mitte der Woche Reitunterricht vom Chefe und dann jeder seine eigenen Pferde, die er fitmachen soll. Mal sehen, wie ich das so wuppe... Bin mir nicht so sicher, wie sehr ich mir da vertrauen kann, diese armen, unschuldigen Tiere nicht direkt zu versauen.
Der Zaun ist übrigens gerade. Mal sehen, was ich morgen zu hören kriege.
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